Ferritinspiegel von Neugeborenen nach präpartaler Eisenmedikation

M. Barrada1, N. Pateisky1, Ch. Schatten1, H. Salzer2, N. Vavra1, J. Spona1, P. Sevelda1

1 I. Univ.-Frauenkl. Wien
2 Univ.-Kinderkl. Wien

Zusammenfassung

Ziel der Studie war, in einer prospektiv randomisierten Studie den Einfluß einer Eisenmedikation der Schwangeren auf die Eisenspeicher ihres Neugeborenen festzustellen. Die eisensubstituierte Gruppe (n = 57) erhielt ab der 22. Schwangerschaftswoche (SSW) eine Eisenmedikation mit 2 × 1 Kps. Aktiferrin Comp. (Fa. Merckle) und die Kontrollgruppe (n = 46) erhielt keine Medikation während der Schwangerschaft. Die eisensubstituierte Gruppe zeigte statistisch signifikant höhere Serum-Ferritin-Werte in der 30. SSW (p < 0.048) und aus dem Nabelschnurblut (p < 0.001). Ebenso hatten die Neugeboren der eisentherapierten Gruppe statistisch signifikant höhere Serum-Ferritin-Werte als die Neugeborenenen der Kontrollgruppe (p < 0.001). Daraus ist zu schließen, daß Neugeborenen nach präparataler Eisenmedikation eine größere Eisenmenge zur Verfügung steht.

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